LEISTUNGEN
Komple­men­tär­medizin

LnB-Schmerz­therapie 

nach Liebscher & Bracht 

Die Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht , kurz  - LnB ist eine neuartige und eigen­ständige Methode zur Behandlung von Schmerzen. Die Gründer der LnB-Methode meinen nach eigener Lehrauffassung, das die meisten Schmerzen einen muskulären Ursprung haben und sich häufig innerhalb der ersten Behandlungen deutlich reduzieren lassen. Grundlage für die frappierende Wirksamkeit ist die Entdeckung, dass nicht Verschleiß oder Schädigung die Schmerzen verursachen, sondern muskulär-fasziale Fehlspannungen.

Diese führen zu sogenannten Alarmschmerzen, mit denen das Gehirn den Körper vor Schädigungen warnen will. Verspannte, verkürzte Muskeln, wie sie durch einseitige Nutzung entstehen, lösen im Gehirn Reaktionsmuster aus, die sich in der Folge als Schmerz und Blockade in Muskeln und Faszien zeigen.

 

 

DIE EFFEKTIVE BEHANDLUNG VON SCHMERZEN BEI PATIENTEN MIT VERSCHIEDENSTEN MEDIZINISCHEN DIAGNOSEN IST DAS ÜBERGEORDNETE ZIEL.


 

Mögliche Indikationen

  • Migräne
  • Kopfschmerzen
  • Schulter-Arm-Syndrom
  • Impingment-Syndrom
  • Frozen Shoulder
  • craniomandibuläre Dysfunktion-CMD
  • Tennis- und Golferellenbogen
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Sehnenscheidenentzündungen
  • Hüft -, Knie- und Sprunggelenksschmerzen
  • Arthroseschmerzen
  • Atemschmerzen
  • Fibromyalgie

 

Behandlungsmethoden

Die Therapie nutzt den Schmerz als Signal und setzt mit Hilfe der speziellen Osteo­pres­sur-Technik direkt am Knochen manuelle Impulse. Sie befehlen dem Gehirn, die Bewe­gungsabläufe in maximaler Geschwindigkeit zu reorganisieren, den Schmerz quasi „loszulassen“ und wieder Raum zu schaffen für optimale Funktions- und Bewegungsfähigkeit.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der LNB Therapie, zur Sicherung der Behandlungs­ergeb­nisse, ist das Erlernen spezieller Bewegungsübungen, sogenannte "Eng­pass­dehnun­gen" . Diese aktiven und passiven Bewegungsübungen setzen spezielle Impulse an das Gewebe und bestärken die Osteopressur.
  • Osteopressur
  • Engpassdehnungen
  • 3 - Dimensionale Faszienrollmassage
  • Ernährungsempfehlung

 

 

 

Zielsetzung

  • Reduktion des Alarmschmerzes
  • aktive Teilnahme des Patienten zur Einhaltung des erreichten Therapiezieles
  • Anleitung des Patienten gezielte und abgestimmte Hausübungsprogramme in Bild- und Videoform zu absolvieren 

 

Gesetzlich Versichert?

Jeder Patient kann sich in unserer Praxis beraten und behandeln lassen. Bei gesetzlich versicherten Patienten erfolgt die Abrechnung auf Selbstzahler-Basis.

Speziell in der ERGOWIESE angebotene Privatleistungen können mit einem Privatrezept als Selbstzahlerleistung nach den geltenden Vorgaben in Anspruch genommen werden.

Gern informieren wir Sie über Einzelheiten.

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FDM-Faszien­distorsions­­modell 

nach S. Typaldos

Das Fasziendistorsionsmodell ist eine medizinische Sichtweise, welche die Ursache für körperliche Beschwerden und Funktionseinschränkungen auf eine oder mehrere von sechs typischen Verformungen der menschlichen Faszien zurückführt. Werden diese Faszien­dis­torsionen korrigiert, können Schmerzen und Bewegungs­einschrän­kungen effektiv, messbar und nachvollziehbar behandelt werden.

Die FDM-Diagnostik basiert auf drei Säulen und führt zu einer eigenständigen FDM-Diag­nose. Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei die Interpretation der Schmerz­gestik des Patienten ein. Durch eine spezielle Deutung können intuitive Gesten entschlüsselt werden und geben direkte Hinweise auf Faszienverformungen. Eine umfassende Anamnese und Untersuchung ergänzen den FDM-Befund.

Das FDM kann in verschiedenen medizinischen Gebieten angewendet werden. Es erweitert die diagnostischen Möglichkeiten des Arztes oder Therapeuten und ermöglicht die effektive Behandlung von Patienten mit verschiedensten medizi­nischen Diagnosen.

 


 

DIE KORREKTUR VON FASZIENVERFORMUNGEN UND DIE DAMIT EINHERGEHENDE REDUKTION VON SCHMERZEN IST DAS ÜBERGEORDNETE ZIEL.


Aktuell wird der FDM-Ansatz erfolgreich bei Beschwerden am Bewegungsapparat und zur Schmerztherapie angewendet.

 

Der Begriff „Fasziendistorsionsmodell (FDM)“ setzt sich aus 3 Worten zusammen:

1. Faszien

Faszien sind bindegewebige Strukturen, die aus Sicht des FDM der Schlüssel zur Diagnostik und Behandlung von körperlichen Beschwerden sind. Die medizinische Wissenschaft erkennt heute die wichtige Rolle, welche Faszien im Körper spielen und unterstützt durch eine wachsende Zahl wissenschaftlicher Studien die Überlegungen des FDM.


2. Distorsion

Distorsionen sind Verdrehungen, Verformungen oder Verrenkungen von Bindegewebe. Ziel jeder Behandlung nach dem FDM ist es, Distorsionen der Faszien durch gezielte Behandlungstechniken (z.B. mit den Handgriffen der Typaldos-Methode) zu korrigieren. Mit dieser Korrektur geht eine deutliche Abnahme der Beschwerden einher.


3. Modell

Das FDM ist ein klinisches Modell. Stephen Typaldos D.O., der Entwickler des FDM, formulierte auf Basis seiner empirischen Beobachtungen modellhaft die Zusammenhänge zwischen spezifischen Verformungen von Faszien, typischen Befunden und effektiven Behandlungsmöglichkeiten. FDM-Ärzte und -Therapeuten wenden diese regelhaften Zusammenhänge in der Praxis an, um zu einer präzisen Diagnose nach dem Fasziendistorsionsmodell zu gelangen und eine maßgeschneiderte Behandlung zu wählen. 


Quelle: EFDMA, Das Dasziendistorsionemodell ( FDM), http://www.fdm-europe.com/de_DE/fdm/fascial-distortion-model/

 

Mögliche Indikationen

  • Kopfschmerzen
  • Nackenschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Schmerzen der oberen und unteren Halswirbelsäule
  • Beschwerden und Schmerzen der Extremitäten
  • Frozen Shoulder
  • Sportverletzung
  • Tennis- und Golferellenbogen
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Sehnenscheidenentzündungen
  • Muskelschmerzen
  • Zerrungen
  • Fibromyalgie

 

 

Behandlungsmethoden

  • speziell für die FDM geltende Grifftechniken
  • speziell für die FDM geltende Gewebemanipulationen